Übergabe PZMS an Betreiber

16. Juni 2025

Nach zwei Jahren Planungs- und fünf Jahren Bauzeit wurde der Neubau des Präklinischen Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS) am Campus der Universität des Saarlandes in Homburg am 16.05.2025 an den Betreiber übergeben.

Für die Errichtung des Gebäudes erhielt das Saarland 22 Millionen Euro aus Bundesmitteln, was die höchste Summe ist, die der Bund bisher für ein Forschungsgebäude im Saarland bereitgestellt hat. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den die wissenschaftlichen Leistungen und die wissenschaftspolitischen Schwerpunktsetzungen des Saarlandes auf Bundesebene haben.

In dem neuen Forschungsgebäude untersuchen die Wissenschaftler u.a. die Störungen der molekularen Signalverarbeitung, welche z.B. den Pubertätsbeginn beeinträchtigen, zu Herzleiden führen oder Probleme beim Knochenaufbau bewirken. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse sollen neue therapeutische Ansätze und Behandlungsformen entwickelt werden.

Die i4e war mit der Planung und Bauleitung der Elektrotechnik in diesem technisch hochinstallierten und sehr komplexen Gebäude beauftragt. Es wurden alle Starkstrom-, fernmelde- und informationstechnischen, Förder- und sicherheitstechnischen, sowie PV-Anlagen geplant und die Ausführung überwacht. Insgesamt wurde ein Brutto-Grundfläche von 10.702 m² und ein Brutto-Rauminhalt von 46.068 m³ ausgeplant und errichtet, weshalb dieses Projekt zu einem der bisher größten für die i4e zählt. 

Ein aufregendes Projekt geht damit dem Ende entgegen. Doch viele weitere sind für die i4e auf dem Gelände der Universitätsklinik Homburg, sowohl für das Krankenhaus als auch für die Universität bereits im Gange.